DIALOG IN ZÜRICH

WILLKOMMEN

Offene Dialogabende in Zürich

Wir, eine Gruppe von Menschen, die den Dialog seit mehreren Jahren pflegen, laden Sie ein in unseren Dialogkreis, in der relativen Sicherheit, die der Kreis als tragendes Gefäss in seiner schlichten, klaren Form bietet,
- miteinander in Kontakt zu sein und die Welt zu erkunden
- die Zeit zu dehnen und dem Raum zu geben, was sich in diesem Moment zeigt und mitgeteilt werden will
- und so Zeuge/Zeugin zu werden vom Verweben dessen, was die einzelnen Anwesenden in die Mitte geben
- während der Dialog sich entfaltet, staunen darüber wie der Reichtum des Unsichtbaren, das im Sichtbaren schon enthalten ist,
  immer mehr wahrnehmbar, fühlbar wird und einer tieferliegenden Ordnung folgend, antwortet auf Fragen, die ausgesprochen oder auch unausgesprochen im Raum sind.
Wir freuen uns auf Sie!
Maggie Boentges

David Bohm
David Bohm, Quantenphysiker (1917-1992) war ein holistischer Denker, führte regen Dialog mit Krishnamurti über östliche Philosophie und die Ganzheit des Daseins. Schon in seinen frühen physikalischen Arbeiten über Plasma ging es ihm um Ganzheit, Wechselwirkung und Verbundenheit statt um das Betrachten der "Einzelteile".
Er entwickelte den Dialog als Methode für Menschen die zusammen kommen, miteinander im Austausch sein wollen, um das Denken, das Leben, die Welt neu zu erkunden.

Der Dialog findet alle drei Wochen am Dienstagabend statt
von 18.45 bis 20.30
an der Konradstrasse 54 im 1. Stock
läuten bei Gemeinschaftspraxis / Institut GFK
die Teilnahme ist kostenlos bzw. die Raummiete wird vom GFK getragen.
für neue Teilnehmer die den Dialog noch nicht kennen, machen wir gerne bei einer ersten Teilnahme eine Kurzeinführung
die nächsten Daten im 2020
19. Mai
09. Juni
30. Juni
21. Juli
11. August
01. September
22. September
13. Oktober
03. November
24. November
15. Dezember
Anmeldungen zu den Dialogabenden und allfällige Fragen, können per E-Mail getätigt werden.
info@dialogzuerich.ch

Ablauf
In der ersten Runde des Dialogkreises kann jede/r Teilnehmer/in sich kurz zu ihrer/seiner Befindlichkeit äussern
danach ist der Dialograum offen, ein Sprechgegenstand liegt in der Mitte, wer etwas sagen will, holt ihn und gibt ihren/seinen Beitrag  in die Mitte.
Nur wer den Sprechgegenstand hält spricht, wer spricht, darf nicht unterbrochen werden.
In einer abschliessenden Runde können die Teilnehmenden ihre Erfahrung während des Dialogs kurz teilen.

Dialogische Qualitäten

adaptiert aus einem Vortrag von Frau Christiane Geiser,
die Originalfassung finden Sie auf der Seite: Dialog nach David Bohm

verlangsamen und wahrnehmen- hinhören, hinschauen, hinspüren.

sich selber zuhören- den inneren Monolog, die Interpretationen, Argumente, Zustimmung, Ablehnung wahrnehmen.

suspendieren- das vorübergehende ,,in der Schwebe halten" von Annahmen, Gedanken, Impulsen, Wertungen und all dem zugrunde liegenden Gefühlen. Aufmerksamkeit dem Gesamtprozess gegenüber, sowohl auf Seiten des einzelnen als auch der Gruppe.

andern zuhören, dem Gruppenganzen zuhören- "das Bild eines freien Sinnflusses, der unter uns, durch uns hindurch und zwischen uns fließt und einen Sinnstrom innerhalb der ganzen Gruppe ermöglicht, aus dem vielleicht ein neues Verständnis entspringen kann. Diese Einsicht ist etwas Neues, das zu Beginn möglicherweise gar nicht vorhanden war. Sie ist etwas Kreatives. Und dieser untereinander geteilte Sinn ist der ‚Leim’ oder ‚Zement’, der Menschen und Gesellschaften zu- sammenhält“ D.Bohm.

"von Herzen"sprechen- im Innern suchen, erkundendes Sprechen, fragen, herausfinden, aufrichtig wissen wollen, interessiert sein.

Partizipation- Teilhaben, sich beteiligen, miteinander denken und manchmal ist diese grundlegende Interdependenz in einer Gruppe geradezu sinnlich wahrnehmbar.